Cantate Domino 

Werke:

  • Bach - Kantate BWV 190 & Motette BWV 225

  • Händel - Anthem „O sing unto the Lord a new song“ HWV 249b

  • Telemann - Kantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“ TWVW 1:1345

  • Buxtehude - „Cantate Domino“ BuxWV 12 

  • Mozart - Rätselkanon „Cantate Domino“ KV 73r 

Dieses exklusive Programm „Cantate Domino“ hat das Ensemble BachWerkVokal jüngst als CD veröffentlicht. Die Einspielung wird von der Fachpresse durchweg hochgelobt und als glänzendes Debüt bezeichnet. Außerdem beinhaltet der Abend drei Neuentdeckungen. Die ersten beiden Sätze der fragmentarisch übelieferten Bachkantate hat Gordon Safari rekonstruiert.

 

Zwei neue, bisher nicht bekannte Auflösungen des Rätselkanons „Cantate Domino“ von Wolfgang Amadeus Mozart sind erstmals zu hören. Die Telemann-Kantate „Singet dem Herrn ein neues Lied“ ist erst seit kurzer Zeit ediert und somit der Musikwelt wieder zugänglich gemacht worden. Ein rauschendes Barockfest, dessen Wirkung man sich nicht verschließen kann, erwartet Sie mit diesem Konzertprogramm.

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Der Herr ist mein Hirte – Der 23. Psalm

Werke:

  • Mozart - Offertorium Misericordias Domini KV 222

  • Bach - Kantaten BWV 85 & 104 

  • Motetten zum 23. Psalm (Schütz, Franck, Pärt u.a.)

Ein Programm, das auf unterschiedlichste Weise den 23. Psalm und Texte, die von Barmherzigkeit sprechen, musikalisch beleuchtet. Dabei bilden die Bachkantaten „Ich bin ein guter Hirte“ BWV 85 und „Du Hirte, Israel höre“ BWV 104 den Rahmen.

Im Zentrum steht Mozarts packendes Offertorium „Misericordias Domini“. A capella-Vertonungen aus der Zeit der Renaissance und der Moderne komplettieren diesen Abend und eröffnen dem Publikum eine musikgeschichtliche Tour d‘Horizon der besonderen Art.

Die Nacht ist kommen – Ein Abend zum Träumen

Werke:

  • Reger – Auswahl aus op.138

  • Rheinberger – „Abendlied“

  • Schumann – „Sterne“

  • Pärt – „Solfeggio“

  • Cage – ear for EAR, 4.33‘

  • Bach – BWV 229 „Komm, Jesu, komm“ &
    BWV 159 „Ich lasse dich nicht“

Musik, die von Nacht, Abend, Stille und Traum singt. Unvergesslich in der In-terpretation des Ensembles BachWerkVokal. Im Zentrum des Abendprogramms  stehen Werke der deutschen Romantik. Das Ensemble feierte mit diesem  Programm bereits große Erfolge, u.a. bei internationalen Festivals, wie z.B. den  Max-Reger-Tagen 2019. In die Faszination von „Stille“ führen Komp- ositionen von Pärt und Cage. Umrahmt wird der Abend von den berühmten  Bach-Motetten „Komm, Jesu, komm“ und „Ich lasse dich nicht“.

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Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt

Werke:

  • Bach – BWV 51 „Jauchzet Gott in allen Landen“

  • Pergolesi / Bach – Stabat Mater – 51. Psalm

  • Mozart – Exultate, jubilate KV 165

Ein Abend der Extreme erwartet Sie. Musik, die sprichwörtlich in den höchsten Tönen  jubelt und scherzt: Die weltberühmte Bach-kantate „Jauchzet Gott“ und Mozarts be-kannteste Motette „Exsultate, jubilate“ treffen auf Klangwelten, die den Weltschmerz, Leiden und Tod thematisieren, wie Pergolesis  Stabat mater. Gerade aber der Kontrast schärft die Wahrnehmung für diese gegensätzlichen Stimmungen. Ein Abend, der Künstler_innen und Publikum gleichermaßen fordert und  bereichert.

Fürchte dich nicht 

Werke:

  • Bach – Motetten:  „Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn“ BWV 159 & „Fürchte dich nicht“ BWV 228

  • weitere Werke von Händel, Schein, Schütz, Stopford, Vivaldi u.a.

Angst und Vertrauen sind Themen, die so alt sind wie die Menschheit selber. Immer wieder sind wir mit diesen existen-tiellen Erfahrungen in unserem Leben konfrontiert. Dieses Programm, das bewusst zwei Motetten Bachs als Bezugspunkte wählt, thematisiert die Befreiung von Angst- und Feindbildern. Instrumentalsolist_innen des Ensemble BachWerkVokal  Salzburg setzen mit ausgewählter Kammermusik instrumentale Akzente, die dieses Programm sinnhaft strukturieren. Anhand von unterschiedlichen Vertonungen des Textes „Fürchte dich nicht“ erlebt das Publikum an diesem Abend eine musikali-sche Zeitreise vom 16. bis ins 20. Jahrhundert.

Lobet den Herrn

Werke:

  • Bach – Motetten: „Jesu, meine Freude“ BWV 227 &
    „Lobet den Herrn, alle Heiden“ BWV 230

  • Motetten alter Meister zum 117. Psalm
    (Byrd, Charpentier, Monteverdi,  Telemann u.a.)

Die berühmten Bachmotetten „Lobet den Herrn, alle Heiden“ und „Jesu, meine Freude“ geben die inhaltliche Ausrichtung dieses Konzertabends vor und bilden innerhalb dieses  Programms im Sinne des berühmten Zitats von Max Reger „Bach ist Anfang und Ende aller Musik“ den Anfangs- und Schlusspunkt. Unterschiedlichste Vertonungen des 117. Psalms und des Chorals „Jesu, meine Freude“ nehmen das Publikum mit auf eine musikalische  Entdeckungsreise in die farben- und ausdrucksreiche Welt des Früh- und Hochbarock. Ein regelrecht „europäisches“ Konzert mit Kompositionen aus Deutschland, England, Frankreich und Italien, das die thematische Einheit in der Vielfalt der Stile hörbar werden lässt.

Bach – Weihnachtsoratorium

Werk:

  • Bach – Weihnachtsoratorium BWV 248 Teile I–VI

Sobald die markanten Paukenschläge des feierlichen Eingangschores „Jauchzet, frohlocket“ erklingen, wird es für viele Hörer_innen erst wirklich Weihnachten. Bachs populärstes Werk ist für viele Menschen mit dem schönsten Fest des  Jahres untrennbar verbunden.

Das Ensemble BachWerkVokal führt  dieses Werk bewusst in der historischen  Besetzungsgröße auf, wie sie Bach zur  Verfügung stand: 8 bis 10 Sänger_innen und eine schlanke Kammerorchester- besetzung aus hervorragenden Instrumentalisten schaffen ein brillantes  Klangerlebnis. Wie es der Philosophie des Ensembles entspricht, agieren die Solisten auch gleichermaßen als Tuttisten. Dadurch ergibt sich eine äußerst transparente und vitale Interpretation des Bach‘schen Weihnachtsoratoriums.

Georg Friedrich Händel – Messiah 

Werk:

  • Händel – Messiah HWV 56

Der „Messias“ - im englischen Originaltext „Messiah“ - ist ein, wenn nicht der entscheidende Meilenstein in der Geschichte des Oratoriums. Das besondere Aufführungskonzept des Ensembes BachWerkVokal besteht  darin, die Chorpartien auf 4 oder 8 Solisten und ein kraftvolles Tutti aufzuteilen.

 

Das Orchester wird ebenfalls korrespondierend in Soli und Ripieno besetzt. Dies ermöglicht eine klanglich flexible Wiedergabe dieses Oratoriums, das sich über weite Strecken durch seinen elegant-luftigen Kontrapunkt auszeichnet. In diesem Geist englischer Noblesse – von Bombast entschlackt – geht das Ensemble BachWerkVokal Salzburg unter Gordon Safari an dieses Werk heran und (er)findet es neu. 

Bach – Johannespassion

Werk:

  • Johann Sebastian Bach – Johannespassion BWV 245

Nur Johann Sebastian Bach war es gegeben, das Leiden und Sterben Jesu in einer nie wieder erreichten Intensität zu komponieren. Im Jahre 1724 wurde die Johannes- passion uraufgeführt und fesselt die Zuhörer_innen bis auf den heutigen Tag mit ihrer dramatisch-opernhaften Konzeption. 

Die Interpretation von Gordon Safari ist kompromisslos diesem barocken Musik-drama verpflichtet und orientiert sich zudem an den historischen Gegebenheiten der Uraufführung, bei der nachweislich nur 8-10 Choristen beteiligt waren, die auch die Solopartien übernahmen. Erleben Sie die Johannespassion mit dem Ensemble BachWerkVokal in einer „unerhört“ agilen und transparenten Wiedergabe.

Bach – Matthäuspassion

Werk:

  • Johann Sebastian Bach – Matthäuspassion BWV 244

„Die Matthäuspassion dramaturgisch verstehen“ – so könnte man eine Aufführung dieser Passion mit dem Ensembe BachWerkVokal Salzburg umschreiben. Die Interpretation dieses Gipfelpunktes der Oratorienliteratur legt das Ensemble BachWerkVokal unter der Leitung von Gordon Safari bewusst „dramaturgisch“ an. Die von Bach geforderte doppelchörige Anlage wird dort erweitert, wo die szenische Situation dies erfordert. 

An diesem Abend stehen sich nicht, wie gewohnt, zwei Chöre gegenüber, sondern 8 Hohepriester, 12 Jünger, die Person Christi und die Volksmenge, auch „Turba“  genannt. Die Choräle werden entsprechend ihrer Position im Werk ebenfalls pers-pektivisch der entsprechenden Ensemblegruppe zugewiesen. Ein Beispiel für eine besondere Lesart und Deutung dieses wohl größten Werkes von Johann Sebastian Bach. 

Amore – Bachkantaten szenisch

Werke:

  • Bach – Amore traditore BWV 203

  • Bach – Ach, ich sehe, itzt, da ich zur Hochzeit gehe BWV 162

  • Bach – Non sa che sia dolore BWV 209

Bach und die Liebe. Ein ganz besonderer Opernabend verbirgt sich hinter dem Titel „Amore“  unter der Regie von Marika Petrizelli. Zwei italienische Solokantaten für Sopran und Bass, in denen aus der  Perspektive von „Mann und Frau“ das vielschichtige Thema „Liebe“ szenisch interpretiert wird. Wenn sich auch Bach der Gattung Oper nie dezidiert angenommen hat, so kommt er ihr in diesen Kantaten, die wie Kammeropern konzipiert sind, ganz nahe.

 

Dem tragen wir mit diesem Konzept Rechnung. Die spirituelle Liebe soll an diesem Abend auch nicht fehlen und erhält mit der Kantate  BWV 162 einen gebührenden Platz.

Kaffekantate – Bachkantate szenisch

Werk:

  • Johann Sebastian Bach – Kaffekantate BWV 211 

Bachs Kaffekantate als Oper? Dass dieses Regiekonzept von Konstantin Paul hervorragend funktioniert, stellte das Ensemble BachWerkVokal bei den Salzburger Festspielen eindrucksvoll unter Beweis. Ein innovatives Konzept, das den Suchtfaktor „Social Media“ thematisiert.

 

Ein vollkommen überforderter Vater „Schlendrian“ versucht seine Tochter „Lieschen“ von Handy und Kaffee loszubekommen und sie endlich als Ehefrau „an den Mann“ zu bringen. Der überforderte Tenor in der Rolle des Kellners dient Lieschen während dieser amüsanten Kaffeepause als „Instaboy“. Ideales Bühnenbild und Kulisse für diese Produktion ist ein echtes Cafe mit Terrasse.